sie lieben uns alle...
...und wollen unser Blut
Kleine Selbstdiagnose von Insektenstichen
Mückenstiche
kennt wohl fast jeder, andere Stiche sind eher unbekannt. Allen ist gemein, dass sie unbändig jucken können und das Schlimmste, was man machen kann, ist dem unwiderstehlichem Drang zu folgen- dann wird es meist noch schlimmer und die Infektionsgefahr steigt.
Wespen- und Bienenstiche
können lebensgefährlich sein. Falls der Stachel noch in der Haut steckt, sollte er möglichst schnell mit einer Pinzette entfernt werden. Die Stiche können einige Tage lang schmerzen. Kühlen vermindert die Schwellung. Stiche im Mund- oder Rachenbereich können wegen der Schwellung lebensgefährlich werden. Wer dort gestochen wird, sollte rasch einen Arzt aufsuchen. Etwa ein bis fünf Prozent der Bundesbürger reagieren zudem allergisch auf Wespen- oder Bienengift. Die ersten Anzeichen einer allergischen Reaktion, zum Beispiel Quaddeln am ganzen Körper, treten meist schon nach einigen Minuten auf. Bei Atemnot, Herzrasen oder anderen Symptomen eines Schocks sollte sofort der Notarzt alarmieren werden! Allergiker können sich vom Arzt vorbeugend ein Notfallset für unterwegs verordnen lassen.Viele oft nur wenige Millimeter direkt nebeneinander in Reihe stehender, stark juckende, recht harte, kleine pickelförmige Einstiche deuten auf
Flohbisse
hin.Befinden sich dagegen große, mückenähnliche, stark juckende Stiche am Körper und nicht an den Extremitäten, so hat man es wohl mit der
Bettwanze
zu tun. Sie bevorzugt die wärmsten Körperstellen und lässt daher Arme und Beine normalerweise in Ruhe. Der Juckreiz kann über 1 Woche anhalten. Übrigens sind Bettwanzen auch bei uns wieder auf dem Vormarsch.