Öffnungszeiten:Montag
8.00 - 19.30 Uhr
Dienstag - Freitag
8.00 - 19.00 Uhr
Samstag
8.30 - 13.30 Uhr



Rotebühlstr. 104
70178 Stuttgart
Telefon 0711 / 66 83 96
Telefax 0711 / 66 83 977
E-Mail: info(at)westendapotheke-stuttgart.de

Unsere Aktionen Archiv

Sommer, Sonne, Sonnenschutz

 

 

Die Sonne ist für uns Menschen lebenswichtig. Sie spendet Licht, Wärme, und regt die körpereigene Vitamin D-Synthese an. Doch sie hat auch „Schattenseiten“. Sonnenbrand, phototoxische Reaktionen, maligne Hauterkrankungen und Netzhautschäden sind nur einige der negativen Auswirkungen. Daher ist der richtige Umgang mit der Sonne insbesondere im Sommer für unsere Gesundheit sehr wichtig.

Sonnenschutz - Was kann man tun?

Starke Sonnenexposition meiden - das heißt: Den Aufenthalt in der Sonne im Hochsommer bzw. bei hohem UV-Index so kurz wie möglich halten und den Aufenthalt im Freien während der Mittagszeit vermeiden. Aktivitäten im Freien sollte man besser auf die Morgen- und Abendstunden verlegen. Schatten suchen - aber ACHTUNG: nicht jede Art von Schatten (z.B. in Form eines Sonnenschirms) ist ausreichend. UV-Strahlung wird an den Luftmolekülen gestreut, sodass bis zu 50% der Strahlung im Schatten ankommen können. Und auch eine dünne Wolkendecke lässt im Hochsommer noch einen erheblichen Teil der UV-Strahlung durch, sodass auch hier zusätzlicher Sonnenschutz notwendig wird. Kleidung und Sonnenbrille tragen - so banal es auch klingen mag, diese Maßnahmen schützen. Dennoch sollte auch mit Sonnenbrille nicht direkt in die Sonne geschaut werden und normale Kleidung kann nicht die gesamte UV-Strahlung abhalten. Jedoch gibt es mittlerweile spezielle UV-Schutzkleidung, die eine Alternative zu Sonnencreme sein kann. Geeignetes Sonnenschutzmittel anwenden - das ist immer dann nötig, wenn man sich „trotzdem“ in der Sonne aufhält und nicht von Kopf bis Fuß in Kleidung steckt - sei es am Strand, im Wasser, bei der Gartenarbeit oder zum Sport. Allerdings darf das Anwenden eines Sonnenschutzmittels nicht dazu führen, dass die Aufenthaltsdauer in der Sonne beliebig verlängert wird! Sonnenschutz für Kinder Kinderhaut ist besonders empfindlich und muss entsprechend gut geschützt werden. Daher sollte man Kleinkinder nicht direkter Sonnen-einstrahlung aussetzen. Eincremen sollte man sie beim Aufenthalt im Freien dennoch - schließlich gelangt auch ein erheblicher Teil der UV-Strahlung in den Schatten. Zudem sollte man das Auto nicht vergessen. Zwar gelangt UVB-Strahlung nicht durch die Scheiben, UVA-Strahlung aber sehr wohl. Und dies insbesondere durch die Seitenfenster. Daher sollten hier UV-Folien oder Sonnenschutzblenden angebracht werden. Sonnenschutzmittel für Kinder sind immer wasserfest. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Schutz nach dem Baden noch so hoch ist wie davor – man muss trotzdem nachcremen! Sonnenschutzmittel - aber wie(viel)? Der Schutz einer Sonnencreme sinkt erheblich, wenn man zu wenig aufträgt. Kleine Mengen Creme lassen sich nicht gleichmäßig verteilen, sodass kein durchgehender Schutz gewährleistet ist. Häufig werden Stirn, Nase, Ohren, Nacken und Füße zu sparsam versorgt. Als Faustregel gilt: Um den deklarierten Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme zu erreichen, benötigen Erwachsene etwa drei Esslöffel voll, um den kompletten Körper einmal einzucremen. Außerdem sollte man Sonnenschutzmittel bereits vor dem Aufenthalt im Freien aufgetragen und nach 2 Stunden bzw. nach jedem Schwitzen oder Baden erneut auftragen, um den Schutz aufrecht zu erhalten. Keine Angst vor Vitamin D-Mangel Zwar sinkt durch das Auftragen von Sonnenschutzmitteln die Vitamin D-Synthese in der Haut, jedoch ist die Sonneneinstrahlung hierzulande im Sommer so stark, dass (hauttypabhängig) bereits wenige Minuten ungeschützten Aufenthalts in der Sonne eine ausreichende Synthese gewährleisten. Ein Sonnenbrand ist hierfür nicht notwendig!