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Haarausfall

Haarausfall Was ist Haarausfall? Ein gewisses Maß an Haarverlust ist völlig normal. Man spricht von Haarausfall (Effluvium capillorum), wenn pro Tag und über einen Zeitraum von mehreren Wochen pro Tag mehr als 100 Haare ausfallen. Jedes einzelne Haar erneuert sich ständig und durchläuft einen Zyklus aus drei Phasen: 1. Wachstumsphase (Anagenphase): dauert etwa 2 bis 6 Jahre. In diesem Zeitraum wächst das Haar etwa 1 cm pro Monat. 2. Übergangsphase (Katagenphase): umfasst etwa 3 Wochen. Das Haarfollikel wird inaktiv und hört auf zu wachsen. Die Zufuhr mit Nährstoffen wird eingestellt. 3. Ruhephase (Telogenphase): dauert etwa 3 Monate. Nach dieser Phase fällt das Haar aus, weil das alte Haar durch das Heranwachsen eines neuen Haares abgestoßen wird. Ist der natürliche Wachstumszyklus gestört, kann es zu Haarausfall kommen. Formen von Haarausfall Ärzte unterscheiden verschiedene Formen von Haarausfall: • der erblich bedingte Haarausfall • der kreisrunde Haarausfall • der diffuse Haarausfall Der erblich bedingte Haarausfall ist auf die Genetik zurückzuführen und schleicht sich langsam in das Leben des Betroffenen ein. Er betrifft in erster Linie Männer, aber auch Frauen können anlagebedingten Haarausfall entwickeln, wenn auch deutlich seltener. Ist der Haarverlust auf ein bestimmtes – meist rundes oder ovales – Areal begrenzt, sprechen Dermatologen von kreisrundem Haarausfall. Es kann in jedem Alter auftreten und betrifft sowohl Frauen als auch Männer. Beim diffusen Haarausfall lichtet sich das Haar vorübergehend gleichmäßig auf dem gesamten Kopf. Bei dieser Form ist der Haarzyklus gestört und die Haarwurzeln treten früher als üblich in die Ausfallphase ein. Der diffuse Haarausfall tritt immer plötzlich auf und dauert oftmals weniger als 6 Monate an. Häufige Ursachen vom diffusen Haarausfall sind: • Psychischer und emotionaler Stress • Physischer Stress, z.B. heißer Föhn, zu enge Zöpfe und Flechtfrisuren • Andauernde Müdigkeit • Mangelernährung • Schwangerschaft / Geburt • Absetzen der Pille • Wechseljahre • Medikamente (z. B. Chemotherapie) • Krankheit • Schilddrüsenfehlfunktion • Jahreszeitenwechsel • Schock-Erlebnis wie Tod eines geliebten Menschen Tipps bei Haarausfall Erblich bedingter Haarausfall ist weder heilbar noch umkehrbar. Wer aber frühzeitig mit einer Behandlung der restlichen Haare beginnt, kann den Haarausfall aufhalten und für mehr Volumen beim verbleibenden Haar sorgen. Behandeln Sie Ihre Haare mit äußerster Sorgfalt. Vermeiden Sie aggressives Bürsten und übermäßig straffe Aufwärtsbewegungen, die an der Haarwurzel ziehen. Tragen Sie vermehrt offenes Haar und binden Sie es nicht zu straff zusammen. Durch eine tägliche Kopfhautmassage regen Sie die Durchblutung der Kopfhaut an. Dadurch wird das Haar mit fürs Wachstum benötigten Nährstoffen versorgt. Gesunde Haare benötigen Vitamine und Mineralstoffe. Achten Sie auf Ihre Ernährung. Benutzen Sie milde Pflegeprodukte, die den Haarwachstum unterstützen. Achten Sie dabei darauf, dass diese keine Bestandteile enthalten, die das Haar oder die Kopfhaut schädigen können.